< Warnung vor den Itzehoer "Windmachern".
15.07.2013 16:53 Alter: 7 Jahr/e

PROKON's Nöte mit der Torgauer Holzindustrie.

Der Landkreis stoppte die Bauarbeiten des € 100 Mio. Investments in die HIT Holzindustrie Torgau oHG. Das Heizkraftwerk soll ohne Baugenehmigung errichtet worden sein.


Hamburg/ Itzehoe, 16.07.2013. Seit einiger Zeit der PROKONchef Rodbertus nach einem Bericht der Welt am Sonntag "Ärger mit einem Unternehmen, das ein enger Partner von Prokon ist: der HIT Holzindustrie Torgau OHG, 580 Mitarbeiter, knapp 100 Millionen Euro Jahresumsatz. Mindestens so viel Geld hat Prokon in diese Firma investiert. Sie produziert unter anderem Paletten, Bretter, Sägespäne. Die beiden Chefs liefern sich einen harten Kampf mit den Verwaltungen. Er ist eskaliert. Im Kern geht es um ein Biomasse-Blockheizkraftwerk. Es soll Rinde verbrennen und so Wärme zum Trocknen der Paletten und zugleich Strom erzeugen, den die Betreiber für den im EEG vom Staat garantierten Preis verkaufen wollte. Das Heizwerk war fast fertig, da stoppte der Landkreis die Bauarbeiten." Das Heizkraftwerk sei nach der Aussage des Landkreises und der Stadt Torgau ohne die notwendige Baugenehmigung errichtet worden.

Rodbertus tut das ab. Es habe Zusagen gegeben. Das sei Schikane. Und forderte  in der Lokalzeitung sogar den Rücktritt des Landrats.

Rechtsanwalt Mark Heinemann von den Hamburger GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälten meint: "Das ist ein skandalöser Vorgang. PROKON scheint nach der Einschätzung des Landkreises nicht hinreichend auf die baurechtlichen Notwendigkeiten Rücksicht genommen zu haben und spricht sich dann auch noch für den Rücktritt des Volksvertreters aus. So etwas kennt man aus Bananenrepubliken."