< Umweltamt stoppt PROKON.
11.01.2014 22:23 Alter: 6 Jahr/e

PROKON droht Insolvenz.

Der umstrittene Itzehoer Windmüller um den PROKON-Chef Rodbertus droht den Anlegern. Wenn sie ihren Rückzahlungsanspruch aus den Genussscheinen weiter fällig stellen, könnte das Unternehmen zahlungsunfähig werden.


Hamburg/ Itzehoe, 11.01.2014. Die Nachricht erschüttert PROKON-Anleger. Das Unternehmen aus Itzehoe droht diie Zahlungsunfähigkeit und zieht die Möglichkeit, das Unternehmen über ein Planinsolvenzverfahren abzuwickeln, in Betracht. "PROKON ist nicht mehr zu halten; das dürfte," meint der Hamburger GRÖPPER KÖPKE Anlegeranwalt Matthias Gröpper, "der sprichwörtliche Beginn eines der größten Schadensfälle auf dem deutschen Kapitalmarkt überhaut sein."

 

Der Itzehoer Windmüller trat vor gut zehn Jahren an und wollte Deutschland grüner machen. Der Strom sollte über Windkraftanlagen generiert werden und nach dem Willen des PROKON-Chefs Rodbertus Atommeiler eines Tages obsolet werden lassen. Eine schöne Idee. Aber 2003 gab es in Deutschland praktisch keine freien attraktiven Windflächen mehr, schätzt Rechtsanwalt Gröpper, der PROKON seit 2005 beobachtet und bereits sehr viele Betroffene beraten hat. "PROKON Hat unseres Erachtens immer noch keine befriedigenden Antworten auf die Frage, wie das Genussrechtskapital investiert wurde, gegeben. Deshalb haben wir seit mehreren Jahren befürchtet, dass das ein Schneeballsstem ist, sagt Gröpper. "Und in dem Fall ist der Zusammenbruch von Anfang an eine Farge der Zeit gewesen. Denn bis jetzt sind alle Schneeballssteme implodiert. Denn früher oder später schwächt sich der Vertriebserfolg bei der Einwerbung neuer Gelder ab und geht alles recht schnell."

 

Gröpper wird gefragt, was er vom Aufruf PROKON's, die Forderungen aus den Genussrechten nicht fällig zu stellen, hält: "Das finde ich scheinheilig. PROKON ist gescheitert. Und das war meines Erachtens von Anfang an absehbar. Und jetzt sollen die Anleger die Zeche zahlen. Und die meisten Anleger werden, mit guten Gründen, versuchen, so viel Geld so schnell wie möglich zurückzuholen. Der Rest wird alles verlieren" schätzt Gröpper.

 

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