< PROKON droht Insolvenz.
11.01.2014 22:46 Alter: 6 Jahr/e

Was ist ein Planinsolvenzverfahren.

Der PROKON-Chef Rodbertus droht mit einem Planinsolvenzverfahren. Wenn die Anleger ihr Geld abziehen. Rechtsanwalt Gröpper erklärt, was ein Planinsolvenzverfahren ist.


Hamburg, 11.01.2014. PROKON droht allen Anlegern. Wenn Sie die Fordeurngen aus den Genüssen fällig stellen, könnte das Unternehmen zahlungsunfähig werden. Und dann soll ein Planinsolvenzverfahren durchgeführt werden.

 

1999 hat der Gesetzgeber die Möglichkeit geschaffen, ein notleidendes Unternehmen über ein sogennantes Planinsolvenzverfahren zu sanieren. In dem Fall beantragt das Unternehmen die Eröffnung des Insolvenzverfahrens und entwickelt einen Insolvenzplan. Die Unternehmensgläubiger müssen in aller Regel auf einen Großteil der Forderungen verzichten. Im Gegenzug "kaufen" sie die Chance, einen Teil der Forderungen zurückzuholen, wenn das Unternehmen erfolgreich saniert wurde.

 

Ein Insolvenzplanverfahren kommt denknotwendig ausschließlich dann in Betracht, wenn das Unternehmen eine positive Fortführungsprognose hat. Und die Gläubiger dem Plan zustimmen.

 

Meistens führen die Unternehmensverantwortlichen die Geschäfte weiter. Und das ist ein ganz wichtiger Punkt. "Dann machen die Anleger den Bock zum Gärtner.", sagt Gröpper: "Es gibt keinen Grund, weshalb man Personen, die das Unternehmen in die Krise geführt haben, in einer dermaßen dramatischen Situation am Ruder lassen sollte. Und darüber hinaus kommen erfahrungsgemäß in den vielen Fällen Schadensersatzansprüche des Unternehmens und/ oder Dritter gegen die Unternehmensverantwortlichen in Betracht. Und die werden sich schwerlich selbst in die Haftung nehmen." Deshalb sollte vernünftigerweise ein Verwalter mit der Geschäftsführung beauftragt werden.